Digitale Medien prägen, wie junge Menschen lernen, kommunizieren und sich eine Meinung bilden. Medienbildung ist an der Max-Schmeling-Stadtteilschule deshalb fester Bestandteil des Schulalltags. Unser Mediencurriculum legt fest, was alle Schüler*innen ab Klasse 5 lernen, Schritt für Schritt aufeinander aufbauend.
Sechs Kompetenzbereiche Grundlage ist der Kompetenzrahmen „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz. Daraus ergeben sich sechs Bereiche: Suchen, Verarbeiten und Aufbewahren; Kommunizieren und Kooperieren; Produzieren und Präsentieren; Schützen und sicher Agieren; Problemlösen und Handeln; Analysieren und Reflektieren. Die Schüler*innen lernen zum Beispiel, Informationen zu prüfen und respektvoll zu kommunizieren. Sie beachten das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild, schützen ihre Daten und durchschauen, wie Werbung und Algorithmen Meinungen beeinflussen.
So setzen wir es um Die Inhalte sind im Unterricht und in den Klassenleitungsstunden verankert. Kompaktwochen und Projekttage vertiefen sie, etwa zu Smartphone und Cybermobbing in Klasse 5, zu Fake News und digitalen Spielen in Klasse 6 oder zu Big Data in Klasse 7. Jede Klasse dokumentiert ihre Fortschritte im Hamburger Medienpass.
Künstliche Intelligenz als Teil der Medienbildung KI ist bei uns kein eigenes Fach. Sie zieht sich durch alle Bereiche. Leitgedanke ist der Vorrang des eigenen Denkens: „Selber denken macht dich stark. KI denkt mit, nicht für dich.“ In Klasse 5 legen die Schüler*innen zunächst die Grundlagen ohne KI. Ab Klasse 6 lernen sie, wie KI funktioniert, und schauen kritisch hin. Ab Klasse 7 nutzen sie KI verantwortungsvoll. Dabei gelten vier Grundsätze:
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Transparenz: KI-Nutzung wird kenntlich gemacht.
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Reflexion: Wir begründen, warum und wie wir KI nutzen.
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Eigenleistung: Der eigene Lernweg bleibt sichtbar.
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Datenschutz: Persönliche Daten werden geschützt.
Unser Ziel Unsere Schüler*innen sollen sicher, kritisch und selbstständig mit Medien und KI umgehen, Schritt für Schritt bis zum Abschluss.